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2MenschPause?

Montag, 2. Februar 2009 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Hallo zusammen,

wie Ihr sicherlich die letzten Tage gemerkt habt, hat sich hier nicht mehr so viel getan. Das hat einen ganz einfachen Grund: Hier tut sich nicht viel! Also in Manipal und an unserer Uni. Wir gehen jeden Tag mal Essen, ab und zu mal in die Uni und machen regelmäßig Ausflüge an den Strand. Kurz gesagt ist wenig Spannendes dabei.

Da wir keine Lust haben Eure und unsere Zeit mit langweiligen Uni-Geschichten zu vergeuden, werden wir leider kürzer treten. Eine 2MenschReise ist eben eine Reise und wird ohne Fortbewegung für Euch und uns ziemlich sinnfrei.

Ab und an kommt bestimmt trotzdem noch Neues von uns; aber nur wenn’s wirklich was zu Erzählen gibt und nicht mehr mehrmals täglich. Eher ein-, zweimal die Woche.

Wir machen uns jetzt mal Gedanken, ob wir es schaffen irgendwie wieder über Land zurück zu reisen: Eine echte 2MenschReise reloaded eben.

Wenn’s Euch gefallen hat, schickt uns doch am besten kurz eine Mail an zweimenschreise (at) gmail . com um den nächsten Start nicht zu verpassen. Oder schaut auch in Zukunft einfach ab und zu vorbei!

Schön war’s!

Anna-Lena und Steffen

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Heute haben wir frei!

Sonntag, 18. Januar 2009 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Hallo zusammen,

wir haben uns heute frei genommen! Jaja, wirklich! Wir gehen ans Meer oder sowas. Ihr könnt so lange ja mal alle tapfer den Beitrag eins tiefer kommentieren und uns sagen, wie’s Euch bisher gefallen hat… ;-) …oder Ihr nehmt Euch auch einfach einen Tag frei. 

Montag gibt’s dann wieder neues von uns.

Grüße
Anna-Lena und Steffen

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Was wird aus der 2MenschReise?

Samstag, 17. Januar 2009 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Hmmm… das wissen wir ehrlich gesagt auch noch nicht so genau. Eigentlich sind wir an unserem Ziel in Manipal angekommen. Eigentlich hatten wir uns die 2MenschReise auch nur als einzelnes Projekt vorgenommen. Wir studieren beide Journalismus und wollten sehen, ob man von so einer Reise eigentlich „live“ berichten kann. Wir wollten wissen, ob wir das durchhalten können: drei Monate lang jeden Tag neue Berichte und Geschichten. Außerdem wollten wir natürlich wissen, ob das überhaupt jemanden interessiert: eine Reise von zwei wildfremden Menschen; ohne Schnäppchentipps und Nachrichtenwert; einfach nur ein bisschen seichte Unterhaltung.

Und was ist daraus geworden?

Wir haben viel gelernt: „Live“ geht zum Beispiel noch nicht. Zumindest nicht ohne das nötige Kleingeld: In den teuren Hotels gibt’s inzwischen weltweit Internet. In den Absteigen, in denen wir waren, leider nie. Noch geiler wär’s natürlich, wenn man mit Handy oder über Satellit online gehen könnte. Das war für uns aber definitiv nicht drin. Und jeden Tag ein Internet-Café auftreiben, war uns dann doch zu stressig. Also war`s leider nur „relive“ – was definitiv nicht optimal war.

Dann war da noch die Sache mit der Motivation. Drei Monate ist eine lange Zeit. Insgesamt sind über 200 Blogeinträge zusammen gekommen. Das hat nicht immer Spaß gemacht. Zwischenzeitlich hatten wir beide einfach andere Sachen im Kopf und mussten uns definitiv zwingen weiter zu schreiben und zu erzählen. Alles in allem, war’s uns das aber auf jeden Fall wert.

Tja, hat’s jetzt eigentlich jemanden interessiert?

Das könnt Ihr uns einfach besser sagen. Wir wissen nur, dass wir in den letzten drei Monaten über 500 Kommentare und einige nette Mails bekommen haben. Vielen, vielen Dank! Wie Immer, gilt natürlich: Ihr habt Vorschläge? Immer her damit!

Und was wird jetzt aus der 2MenschReise?

Die geht erstmal weiter. Wir können uns einfach nicht davon trennen. Wir schreiben und erzählen aus Indien auf jeden Fall weiter. Was genau das dann aber wird, müssen wir selbst erstmal sehen.

Außerdem haben wir ein neues Ziel: mal wieder „das Ziel ist der WEG“. Wir würden super gerne über Land nach Hause reisen. Vielleicht durch Pakistan und China – 2MenschReise die zweite eben. Weil wir uns das aber bisher noch nicht leisten können, werden wir die nächsten Wochen und Monate mal schauen, ob irgendwer bereit ist, uns einen Zuschuss zu geben.

Jetzt wollen wir uns aber erstmal bei Euch bedanken, dass Ihr ab und zu vorbeigeschaut habt. Danke für all die Kommentare, einige persönliche Mails und viele ermunternde Worte – dadurch hatten wir immer viel Spaß in den Internetcafés.

Wir hoffen Euch hat’s bisher genau so viel Spaß gemacht!

Liebe Grüße
Anna-Lena und Steffen

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Happy New Year!

Donnerstag, 1. Januar 2009 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Wir wünschen Euch allen ein ganz ganz tolles neues Jahr!!!!!! Dass ihr es schafft, all Eure guten Vorsätze in die Tat umzusetzen oder wenigstens gute Ausreden findet, warum die Vorsätze eigentlich sowieso Quatsch waren. Wir persönlich haben das mit den Vorsätzen einfach mal ganz weggelassen. Das macht ja wirklich keinen Sinn hier, wir wissen ja nicht mal mehr was uns an der Uni in Manipal erwartet und wenn man nicht weiß, wie alles um einen herum sein wird, kann man sich ja auch nichts vornehmen… Macht Sinn, oder?!! ;-)
Spaß beiseite. Eigentlich wollten wir echt nicht mehr sagen als: FROHES NEUES JAHR EUCH ALLEN! Und vielen Dank nochmal dafür, dass ihr so fleißig mitgelesen und mitkommentiert habt!

Liebe Grüße,
Steffen und Anna-Lena

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Unser Auftritt in der Sylvestershow

Mittwoch, 31. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Wir wurden entdeckt! Ganz im Ernst! Wir wurden tatsächlich gefragt, ob wir in der Sylvestershow des indischen Staatsfernsehens mitmachen wollen. Und zwar bei dem „Happy New Year!“ – Song! Aber klar, den Spaß lassen wir uns nicht entgehen. Selbst wenn wir nur in der hintersten Reihe mittanzen – alleine das ganze Spektakel von wegen indisches Shooting und so ist es uns wert. Aber von wegen: Wir sind angeblich die Heros! Angeblich sollen wir singen und tanzen und sowieso alles. Also gut, warum nicht?! Vielleicht wird’s ein bisschen peinlich, aber witzig wird’s allemal.

Drehtag 1: Es gibt Probleme. Was genau, weiß keiner, irgendwie mal wieder indische Bürokratie. Wir stehen heute nicht mehr auf der Liste. Aber wir dürfen uns das ganze Spektakel trotzdem angucken. Und das ist echt beeindruckend. Doch eher mit den Modellen des letzen Jahrtausends ausgestattet, schaffen sie es irgendwie ihre Tänzer und Tänzerinnen ins richtige Licht zu bringen. So ganz synchron ist das Ganze zwar nicht, aber alle sind motiviert dabei und grinsen wie die Honigkuchenpferde! Und das können die Inder echt gut! Wir sind auf alle Fälle beruhigt: Wenn wir bei unserem Auftritt mal aus dem Takt kommen sollten, ist das nicht so schlimm. Das sind die hier gewohnt.

Drehtag 2: Heute ist unser großer Auftritt. Eigentlich. „Programme has changed. Today he is shooting something else. Your performance is tomorrow evening.” Macht ja nichts, dann eben morgen.

Drehtag 3: Jetzt aber. Endlich. Wir sind am Set und werden schon erwartet. Unsere Szene ist zwar noch nicht dran. Aber allzu lange kann es nicht mehr dauern. Es ist schließlich schon dunkel und Inder arbeiten bestimmt nicht länger als unbedingt nötig… Von wegen. Die machen sich das richtig gemütlich am Set. Zumindest die, die was zu sagen haben. Da gibt es dann den klassischen indischen boy, der immer mal wieder losgeschickt wird, um die Plastikbecher zu füllen – mit Whiskey. Aber natürlich alles ganz diskret. So, dass es keiner merkt. Fast keiner. Denn zum Schluss sind sie alle so rappelvoll, dass es einfach JEDER merken muss. Und dann, endlich,  kommt unser Auftritt. Wir dürfen zwar nicht tanzen, aber dafür werden wir richtig in Szene gesetzt: Die ganze Mannschaft steht hinter uns, wir alle haben eine Kerze in der Hand und unsere Aufgabe ist es, langsam ein paar Schritte nach vorne zu gehen, dann die Kerze in die Luft zu heben und hin- und herzuschwenken! Und bei dieser bedeutenden Szene stehen wir also tatsächlich in der allerersten Reihe. Es gibt nur einen Haken: Gefilmt wird von hinten! Dankeschön!
Tja, so sind die Inder. Sie haben uns gelinkt. Aber unseren Spaß hatten wir trotzdem. Das Video sollen wir auch angeblich kriegen, mal sehen, ob die Inder ihr Versprechen halten. Wenn ja, stellen wir’s natürlich online!

So, und jetzt wünschen wir Euch einen guten Rutsch und lasst es krachen!

Liebe Grüße,
Steffen und Anna-Lena

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Unsere Wunschliste

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Weihnachten ist doch das Fest, an dem man sich ganz viele tolle Sachen wünschen darf. Wir haben zwar beschlossen uns gegenseitig nichts zu schenken, weil die Rucksäcke auch so schon schwer genug sind. Eine Wunschliste haben wir trotzdem.

Anna-Lena und Steffen wünschen sich zu Weihnachten folgendes:
 
- Einen Laptop, das immer, immer und überall online ist. Damit wir beim nächsten Mal wirklich live berichten können.
- Eine Kamera in der Brille, um Euch endlich die beeindruckenden Bilder von kirgisischen Gemeinschaftstoiletten – ohne Kabinen - zeigen zu können. Einfach umwerfend: Unmengen Kirgisen in hübschen kirgisischen Trachten; alle hocken sie da und kacken. Toll!
- Einen Dolmetscher für die Hosentasche, um wirklich mal mit jedem sprechen zu können. Obwohl hunderte von sympathischen Lächeln in den letzten Monaten auch was hatten: „Ach wir sprechen ja gar nicht die gleiche Sprache!? Dann lächeln wir eben…“
- Einen reichen Supermillionär, der uns die nächste Reise finanziert. Natürlich zusammen mit dem immer online Laptop, Brille und Dolmetscher.
- Zuverlässigen Strom für die Kirgisen. Diese ständigen Stromausfälle nerven uns ja schon nach drei Wochen.
- Weniger Polizisten für die Usbeken. Und wenn schon Polizisten, dann doch wenigstens liebe und freundliche und weniger korrupte. Das macht das Leben leichter.
- Ein, wirklich nur ein einziges Internetcafé ohne Wanzen und anderes Abhörzeugs. Das würde die Turkmenen echt mal weiter bringen.
- Endlich normale Glühbirnen für den Iran. Umweltschutz in allen Ehren; aber überall Neonröhren ist einfach nicht gemütlich. Die dann auch noch in bunt ist sogar richtig grausam.
- Ein staatlich finanziertes Austauschprogramm zwischen deutschen und türkischen Türken. Dann lernen die Jungs vom Bosporus wenigstens mal, wie man einen richtigen Döner macht. Das Fleisch gehört nämlich nicht in ein Baguette und Pommes haben im Döner auch nichts verloren…
- Ach ja: Ganz dringend brauchen wir noch bitte einen Magen, der mit allem Essen der Welt klarkommt und uns die „lass mal lieber im Hotel bleiben“ Tage in Indien erspart. Bisher war’s jeder Zweite.

Und natürlich wünschen wir uns viele, viele Kommentare und Mails von Euch: da dürft Ihr Euch wünschen, was wir beim nächsten Mal anders, besser, toller und noch toller machen können. Und außerdem dürft Ihr uns nebenbei Frohe Weihnachten wünschen…

Ganz liebe Grüße und Frohe Weihnachten

Anna-Lena und Steffen

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