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Ein kleiner Rückblick: Usbekistan

Dienstag, 16. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena

Ganz ehrlich: Usbekistan konnte uns nicht wirklich begeistern. Es ist zwar ganz nett, aber mehr eben auch nicht. Man merkt diesem Land einfach an, dass es ein Polizeistaat ist. Es gibt kein wirkliches Leben auf der Straße, die meisten Menschen sind zurückgezogen und muffelig. Tja, es kann halt nicht immer nur alles toll sein.

Video: Usbekistan

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Ein Park für Verliebte

Montag, 15. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena

Ein Park für Verliebte – so würde ich diesen Spaßpark nennen. Zumindest gab es hier viele Pärchen. Ob es wirklich Verliebte waren oder ob Sie dieses Rendezvous ihren Eltern zu verdanken haben, wer weiß das schon?! Auf alle Fälle war dieser Park gut besucht und irgendwie hatten sie alle ihren Spaß. Und wir haben natürlich auch mitgemacht!

Podcast: Park

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Aufloesung Ratespiel

Montag, 15. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena

Es ist leider weder eine Strassenbahn noch ein Telefon. Es ist das Startgebimmel eines Karussels. Ich wuerde es ein Horrorkarussel nennen. Das Ding sieht nicht wirklich vertrauenserweckend aus und klingt auch nicht so. Aber die Usbeken haben ihren Spass damit!

Und so sieht dieses Teil aus:

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Bilder aus Usbekistan

Sonntag, 14. Dezember 2008 | Autor: Steffen (2MenschReise)

Hier mal ein paar Bilder, an denen ich ein bisschen rumgespielt habe:

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Mehr Fragen - Mehr Antworten

Sonntag, 14. Dezember 2008 | Autor: Anna-Lena und Steffen

Wir machens ganz kurz: Hier die Antworten auf die weiteren Fragen

Email: Wir checken unsere Emails ab und zu, haben aber oft nachdem wir uns um den Blog gekuemmert haben, keinen Nerv mehr um auf jede einzelne zu antworten. Man moege es uns nachsehen.

Geld: Das ist so eine Sache. Wir hatten viel Bargeld in Dollar mit und einige Traveller-Cheques. Das Bargeld brauchten wir fuer Iran und Turkmenistan - da gibt es weder Automaten, noch sonst eine Moeglichkeit an Bargeld zu kommen. Traveller-Cheques zu tauschen ist hier jedesmal eine Tagesaufgabe; Automaten finden, die unsere Karten nehmen und dann auch noch Geld drin haben, auch. Im Schnitt geben wir pro Tag etwa 10-15 Euro pro Person aus - inkl. Uebernachtung, Transport, Essen usw.

Reiseroute: Wir wissen eigentlich nur in welche Laender wir wollen. Der Rest ergibt sich vor Ort. Meistens ueberlegen wir uns kurzfristig, wo es als naechstes hin geht. Wie viele Kilometer wir am Tag machen ist schwer zu sagen; manchmal gar keinen, manchmal 1000. Als Reisefuehrer haben wir - natuerlich - den Lonely-Planet. Einen fuer Middle East (Tuerkei, Iran) und einen fuer Central Asia (der Rest). Der fuer Indien wird in Delhi besorgt.

Doppelzimmer/Mehrbettzimmer: Wir nehmen was kommt. Manchmal ein gemuetliches Doppelzimmer, manchmal ein standard Dormzimmer mit 5-10 Betten. Die meiste Zeit sind wir aber sowieso alleine, weil es doch ziemlich ausserhalb der Saison ist im Moment. Die Zimmer kosten im Iran 5-8 Euro, in Turkmenistan haben wir bis zu 15 Euro und in Usbekistan gings von 3-7 Euro. Alles pro Person und Nacht. Man muss dazu sagen, dass wir fast immer in den allerbilligsten Guesthouses waren.

Gepaeck: Mit dem ganzen Technikkram (Laptop, Kamera, Aufnahmegeraet, Ladegeraete, usw.) kommen wir pro Rucksack auf etwa 15 Kilo. Ziemlich viel davon sind Winterklamotten, die wir bisher vollkommen umsonst durch die Gegend tragen.

Falls es noch mehr Fragen gibt - immer her damit. Wir sammeln und freuen uns und bemuehen uns immer mal wieder Antworten zu geben und auf Eure Kommentare einzugehen. So gut das von hier aus eben geht… Also immer schoen weiter fragen!

Liebe Gruesse
Anna-Lena und Steffen

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Liebe Bundesrepublik Deutschland,

Samstag, 13. Dezember 2008 | Autor: Steffen (2MenschReise)

vielen Dank für deine Reisetipps und dafür, dass Du dich so um uns sorgst. Wir haben alles artig befolgt, uns in Usbekistan erfolgreich vor „gewalttätigen Ausschreitungen“ versteckt und in Turkmenistan ganz doll aufgepasst, dass uns der „Fotogeheimdienst“ nicht verhaftet. Im Iran sind wir nicht mit GPS-Gerät und Digitalkamera um geheime Atommeiler geschlichen; in der Türkei haben wir uns immer im Tal aufgehalten, um nicht Opfer kurdischer Bergterroristen zu werden.

Trotzdem, liebe Bundesrepublik, die größte Gefahr für uns und unser Leben hast Du leider vergessen:

Die Todeslöcher Zentralasiens.

Die sind gefährlicher als jeder Terrorist. Sie lauern auf Straßen, Gehwegen, Parkplätzen und Brücken. Manchmal nur Kniehoch. Manchmal unergründlich tief.

Liebe Bundesrepublik, nimm doch bitte in Deine führsorglichen und liebevollen Reise- und Sicherheitshinweise auf, dass deine Staatsbürger nicht ohne Taschenlampe hier herkommen sollten. Warne Deine Staatsbürger bitte vor Stolperfallen, blauen Flecken und schlimmerem. Empfehle bitte Helme, Schienbeinschoner und Ellbogenschützer. Zentralasien ist wirklich gefährlich.

Liebe Bundesrepublik, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, was Deine Sorge um Deine Staatsbürger angeht. Ich kann Dir nur eins sagen: Mir ist bisher noch kein Terrorist und kein Geheimdienstagent begegnet. Aufständige haben wohl gerade Pause und die korrupten Polizisten haben uns fast komplett übersehen.

Nur die Löcher, liebe Bundesrepublik, die Todeslöcher Zentralasiens; die sind uns schon mehrmals fast zum Verhängnis geworden…

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